Initiative Sicherheitspartnerschaft - Präventionsgipfel

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Präventionsgipfel

Auf Einladung von Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich fand am 24. Juni 2011 der sog. Präventionsgipfel statt. Er war die Auftaktveranstaltung für die Initiative Sicherheitspartnerschaft und diente einem ersten Austausch.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Neben Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich nahmen von Seiten der Politik der Berliner Innensenator Dr. Ehrhart Körting sowie der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann teil. Zudem waren das Bundeskriminalamt, das Bundesamt für Verfassungsschutz und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge durch ihre Präsidenten vertreten. Von den muslimischen Verbänden nahmen u. a. Vertreter der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB), des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), des Verbands der islamischen Kulturzentren (VIKZ) und der Islamischen Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland (IGBD) teil.

Auch engagierte muslimische Persönlichkeiten wie die ehemalige Karate-Europameisterin und heutige Integrationsbotschafterin des Deutschen Olympischen Sportbundes, Ebru Shikh Ahmad, und der Ex-Polizist und Comedian Murat Topal kamen zu der Veranstaltung.

Ablauf des Präventionsgipfels

Im ersten Teil der Veranstaltung schilderten die Präsidenten von Bundeskriminalamt und Bundesamt für Verfassungsschutz aktuelle Erkenntnisse zum Thema „Radikalisierung“. Im zweiten Teil wurde eine Auswahl bereits laufender Projekte im Rahmen von Sicherheitspartnerschaften vorgestellt.

Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich mit einem Teilnehmer © BMI/Hans-Joachim M. Rickel

Weiterhin schilderten die Polizeipräsidien Berlin und Nordrhein-Westfalen sowie das Landeskriminalamt Hamburg gemeinsam mit ihren muslimischen Partnern in „Tandemvorträgen“ ihre praktische Arbeit vor Ort. Abschließend diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die möglichen Formen einer künftigen Zusammenarbeit.

Ergebnisse

Die Diskussion hat deutlich gemacht, dass das gemeinsame Interesse an einem friedlichen Miteinander sehr groß ist. Da eine erfolgreiche Präventionsarbeit in erster Linie vor Ort ansetzt, sollen die bereits bestehenden Modelle weiter ausgebaut und neue Partnerschaften ins Leben gerufen werden.

Datum 01.02.2012

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